17.8. - 2.9.2018

    Mats Staub (CH)

    Vernissage »21 – Erinnerungen ans Erwachsenwerden«

    Gespräch zur Vernissage mit Mats Staub, der MDR-Journalistin Maria Socolowsky und dem
    Bibliotheksdirektor Dr. Frank Simon-Ritz

    Weimar ist ein Ort der Geschichte und Geschichten, des Erinnerns und Gedenkens. Wie Künstler*innen heute produktiv und kreativ mit Geschichte umgehen können, war daher eine zentrale Frage der vergangenen Festivalausgaben. Wie sich Weltgeschichte in persönlichen Erinnerungen spiegelt, erforscht der Schweizer Künstler und Geschichtensammler Mats Staub. Seine berührende Videoinstallation »21 – Erinnerungen ans Erwachsenwerden«, für die er mittlerweile mehr als 150 Menschen in verschiedenen Ländern befragt und gefilmt hat, war ein Publikumsmagnet beim Kunstfest 2014. Das Projekt hat sich in den vergangenen Jahren beständig weiterentwickelt und ist nun, fünf Festivalausgaben später, noch einmal in Weimar zu Gast.

    Für sein Langzeitprojekt »21« spricht Mats Staub mit Menschen verschiedenen Alters über ihre Erinnerungen an die Zeit des Erwachsenwerdens und zeichnet ihre Erzählungen auf Tonband auf. Nach drei Monaten besucht er die Protagonist*innen erneut: Während er ihnen die verdichteten Tonaufnahmen vorspielt, filmt er die Reaktionen in ihren Gesichtern. Sie reichen von Schmunzeln über Weinen, Gesten des Stolzes bis zum sichtbaren Nachsinnen. Als Videoinstallation porträtiert »21« die Erzählenden als Hörende ihrer eigenen Erinnerung. Es ist ein intimer Moment, dabei zuzusehen, wie Menschen anfangen, über ihr Leben nachzudenken. Zugleich eröffnet sich durch die persönlichen Erinnerungen hindurch ein außergewöhnlicher Blick auf das vergangene und das gegenwärtige Jahrhundert. Auch einige der in Weimar entstandenen Gespräche werden zu sehen sein.

    Idee, Konzept & Leitung
    Mats Staub

    Szenografie
    Monika Schori

    Kamera
    Matthias Stickel, Benno Seidel, Sifiso Khanyile

    Ton
    Andrea Brunner, Mandla Nkuna

    Technik
    Hanno Sons

    Produktionsleitung
    Elisabeth Schack

    Produktion
    zwischen_produktionen

    Koproduktion
    Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt, Festival Theaterformen Hannover, Museum für Kommunikation Bern, Gessnerallee Zürich, Kunstfest Weimar, Kaserne Basel, Wiener Festwochen, Theater Freiburg, Noorderzon Festival Groningen, Adelaide Festival, Théâtre Vidy Lausanne

    Unterstützung
    Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung, Ernst Göhner Stiftung, Migros-Kulturprozent, Stadt Zürich Kultur, Kanton Zürich Fachstelle Kultur

    Gastspielförderung
    Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung

    Mit freundlicher Unterstützung durch die Universitätsbibliothek der Bauhaus- Universität Weimar

    Bilder
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    Trailer

    Spieltermine

    Sa 18.08.
    14:00
    Freier Eintritt

    Spielort

    Info & Ticketpreise

    Eintritt frei

    Barrierefreier Zugang

    In deutscher und englischer Sprache

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