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ANNETT GRÖSCHNER / PEGGY MÄDLER / WENKE SEEMANN / DIE KUNST, VIELE ZU BLEIBEN:
DREI OSTDEUTSCHE FRAUEN BETRINKEN SICH UND GRÜNDEN DEN IDEALEN STAAT

Anekdoten, Analysen und Alkohol – große Lebens-Fragen vom Küchentisch an die Welt

Drei Freundinnen, ein Küchentisch, vor den Fenstern die Nacht: Annett Gröschner, Peggy Mädler und Wenke Seemann reden. Über sich als „Ostfrauen“, was auch immer diese Schublade bedeutet, über das Glück krummer Lebensläufe, über die Gegenwart mit ihrer sich ständig reindrängelnden Vergangenheit. Es wird getrunken, gelacht und gerungen, es geht um Erinnerungsfetzen und Widersprüche, um die Vielschichtigkeit von Prägungen und um mit den Jahren fremd gewordene Ideale. Ihr Buch ist dem Erinnern und dem Sich-neu-Erfinden gegenüber so gewitzt und warmherzig, wie es jede große Gesellschaftsdiskussion verdient.Annett Gröschner, Peggy Mädler und Wenke Seemann bringen ihr Buch mit dem sprechenden Titel »Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat« in einer szenischen Lesung auf die Bühne. Dazu mischen sie eine Bowle zum Original-Rezept aus dem Buch. Sie projizieren Abbildungen aus dem Buch zur allgemeinen Kenntnisnahme. Sie trinken Bowle. Sie lesen. Sie spielen einen Song ein. Trinken und lesen weiter. Es wird also eine richtige Lese-Performance. Annett Gröschner (*1964, Magdeburg) ist Schriftstellerin und Journalistin. 2021 erhielt sie den Großen Kunstpreis Berlin (Fontane-Preis) und den Klopstock-Preis des Landes Sachsen-Anhalt. Peggy Mädler (*1976, Dresden) ist Autorin und Dramaturgin. Für ihren zweiten Roman »Wohin wir gehen« erhielt sie 2019 den Fontane-Literaturpreis der Fontanestadt Neuruppin und des Landes Brandenburg. Wenke Seemann, (*1978, Rostock) ist freie Künstlerin und Sozialwissenschaftlerin. Ihre Arbeiten waren in u.a. in der Kunsthalle Rostock, dem Albertinum Dresden und dem Sprengel Museum Hannover zu sehen.

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  • So 25.8. • 19:00
Deutsches Nationaltheater Studiobühne
Ab 16 Jahren
70 Minuten