petra_hartung_farbe_4k_003.jpg

© Candy Welz

Christa Wolf: Von Kindheitsmuster bis August

Jahrzehnte überspannende Gegenwartsliteratur mit internationaler Strahlkraft. Eine Lesung mit Petra Hartung

Christa Wolf ist Weltliteratur. Ihre Bücher wurden in über 40 Sprachen übersetzt. Von Beginn an polarisierten viele ihrer Texte. In Ost und West wurden sie unterschiedlich gelesen und noch heute entstehen neue Lesarten. Wolfs autobiografisches Schreiben lebt von kritischer Selbstbefragung und zielt auf persönliche und gesellschaftliche Verantwortung ab. Schauspielerin Petra Hartung liest Auszüge aus »Kindheitsmuster« (1976), einem der wichtigsten Romane der DDR-Literatur über die NS-Zeit, und aus der berührenden, nachgelassenen Erzählung »August« (2012), die von Kindheit im Krieg, von Verlust und von Dankbarkeit handelt. Im Anschluss findet ein Gespräch mit der Literaturwissenschaflerin Birgit Dahlke und der italienischen Übersetzerin und Bibliothekarin Anita Raja statt, die u.a. für ihre Verdienste um das Werk Christa Wolfs mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet wird.

Außerdem:
Am 25.8. um 19:00 findet in der LiteraturEtage (Eckermann Buchhandlung) eine offene Christa-Wolf-Lesestunde statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mit dem eigenen Lieblingsbuch von Christa Wolf unterm Arm vorbeizukommen, etwas vorzulesen oder einfach zuzuhören.

  • Lesung: Petra Hartung
  • Gespräch mit: Birgit Dahlke and Anita Raja
  • Einrichtung: Beate Seidel
  • In Kooperation mit: Klassik Stiftung Weimar, Christa-Wolf-Gesellschaft, DNT Weimar
  • Holtzbrinck unterstützt das Kulturprogramm der Goethe-Medaille 2026.
petra_hartung_farbe_4k_003.jpg

© Candy Welz

  • Do 27.8. • 18:00
  • Sprache Deutsch Barrierefreiheit Rollstuhlgerecht, Induktionsschleife
Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek
90 Minuten
  • Lesung: Petra Hartung
  • Gespräch mit: Birgit Dahlke and Anita Raja
  • Einrichtung: Beate Seidel
  • In Kooperation mit: Klassik Stiftung Weimar, Christa-Wolf-Gesellschaft, DNT Weimar
  • Holtzbrinck unterstützt das Kulturprogramm der Goethe-Medaille 2026.