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Judith Ellaik
P + 49 (0) 3643 / 755 292
judith.ellaik@nationaltheater-weimar.de
Pressemitteilungen
9.9.26 • Kunstfest Weimar 2026: Neue Kuration, internationale Positionen und 23.000 Besuche
Kunstfest Weimar 2026: Neue Kuration, internationale Positionen und 23.000 Besuche
Erster Jahrgang der künstlerischen Leitung Katharina Germo und Juliane Hahn endet mit 80 Prozent Ticketauslastung – Festivalzentrum etabliert sich als Ort für Begegnung und Austausch
Weimar, 9. September 2026 – Mit rund 23.000 Besuchen, 6288 verkauften Tickets und einer Ticketauslastung von 80 Prozent endet das Kunstfest Weimar 2026. Über 17 Festivaltage präsentierte das Festival rund 100 Veranstaltungen mit Künstler*innen aus über 15 Ländern. Der erste Jahrgang unter der künstlerischen Leitung von Katharina Germo und Juliane Hahn verband ein konzentriertes Programm mit internationalen künstlerischen Positionen und neuen Räumen für Begegnung. Die neue Leitung wertet das Ergebnis als gelungenen Auftakt.
Das Kunstfest Weimar hat sein Programm 2026 bewusst konzentriert und umfasste in diesem Jahr rund 100 Veranstaltungen: Diese Konzentration hat es ermöglicht, das Festival gemeinsam mit zahlreichen Partner*innen aus der Stadt als gemeinsamen künstlerischen und sozialen Raum zu gestalten – wie etwa das Festivalzentrum im Lichthaus zeigte.
Die vergleichsweise hohe Ticketauslastung der ticketpflichtigen Veranstaltungen von 80 % zeigt den starken Zuspruch zum diesjährigen Programm. Die Summe der Besuche ist aufgrund der neuen Programmstruktur nur eingeschränkt vergleichbar mit dem Vorjahreswert. Beispielsweise entfielen 11.000 Besuche 2025 auf eine Ausstellung im Bauhaus Museum, welches 2026 kein Spielort des Kunstfest war.
Besonders große Nachfrage verzeichneten die zeitgenössischen Tanzproduktionen „Maldonne“ von Leïla Ka und „Izithukuthuku“ von Vusi Mdoyi und Phala Ookeditse Phala. „Izithukuthuku“ feierte in Weimar seine Deutschlandpremiere und entstand als internationale Koproduktion. Die Europatournee wurde im Zusammenschluss des Festivals Noorderzon in Groningen, des Theaterfestivals Basel und des Kunstfest Weimar ermöglicht.
Auch das Eröffnungswochenende stieß auf große Publikumsresonanz. „RoZéO“ von Gratte Ciel zog am 21. August im Ilmpark trotz Regen zahlreiche Besucher*innen an. Der Spielort und die besondere Atmosphäre der Produktion wurden vom Publikum vielfach hervorgehoben.
In Zusammenarbeit mit dem Festival Kyoto Experiment produzierte das Kunstfest die europäische Erstaufführung der Open-air-Konzert-Performance „Soundtrack for Midnight TAMURO“ des japanischen Künstlers Masamitsu Araki. Die Arbeit verband Sound, Performance und ländliche Umgebung unter Mitwirkung lokaler Car-Hifi-Enthusiast*innen zu einem außergewöhnlichen künstlerischen Format für acht Autos. Trotz wechselhaften Wetters war das Projekt an beiden Vorstellungsabenden sehr gut besucht. Es steht exemplarisch für die besonderen Begegnungen und neuen Erfahrungen, die durch das Festival entstehen.
Konzentration und Kuration
Mit rund 100 Veranstaltungen setzte das Kunstfest 2026 bewusst auf ein konzentrierteres Programm. Die neue künstlerische Leitung legte dabei Wert darauf, einzelne künstlerische Setzungen stärker sichtbar zu machen und einander immer wieder überschneidende thematische Pfade durch das Festival zu legen.
Das Programm verband unterschiedliche Sparten, internationale Produktionen, Premieren und partizipative Formate. Über das gesamte Festival hinweg erstreckte sich zudem ein vielstimmiges, generationenübergreifendes Panorama ostdeutscher Biografien und Erzählungen.
Festivalzentrum: Raum für Austausch und gemeinsames Festivalerleben
Eine zentrale Setzung war das Festivalzentrum im Lichthaus, das in diesem Jahr wieder als fester Ort des Kunstfests etabliert wurde.
Mit einem umfangreichen kostenlosen Programm wurde das Festivalzentrum während der 17 Festivaltage zu einem zentralen Treffpunkt. Zahlreiche Veranstaltungen und Angebote waren sehr gut besucht. Viele Besucher*innen nutzten die Angebote unabhängig davon, ob sie eine Eintrittskarte für eine Festivalveranstaltung hatten.
Das Festivalzentrum brachte Kunstschaffende und Publikum zusammen und bot Raum zum Verweilen, für Gespräche und für verschiedenste kreative Aktivitäten. Viele Besuchende kamen spontan vorbei und machten das Festivalzentrum über die einzelnen Veranstaltungen hinaus zu einem lebendigen Treffpunkt.
Damit versteht sich das Kunstfest nicht allein als Abfolge (ticketpflichtiger) Veranstaltungen, sondern auch als gemeinsamer sozialer und künstlerischer Raum.
Unterschiedliche Zielgruppen und neue Zugänge
Das Kunstfest erreichte 2026 ein vielfältiges Publikum. Auch eine verstärkte Präsenz jüngerer Menschen war während des Festivals und vor allem auch im Festivalzentrum wahrnehmbar. Das Schwerpunktwochenende von und mit Tauben Künstler*innen wurde sehr gut angenommen und versammelte ein gleichermaßen hörendes sowie Taubes Publikum. Auch in Zukunft sollen kulturelle Teilhabe sowie die Schaffung unterschiedlicher Zugänge zu Kunst und Festivalerleben verstärkt mitgedacht werden.
Internationale Vernetzung und neue künstlerische Positionen
Künstler*innen aus mehr als 15 Ländern waren beim Kunstfest Weimar 2026 vertreten. Internationale Koproduktionen, Premieren und neue künstlerische Positionen bildeten einen wichtigen Bestandteil des Programms.
Mit der Deutschlandpremiere von „Izithukuthuku“ (30. August) brachte das Kunstfest eine international koproduzierte Arbeit nach Weimar und stärkte zugleich seine Vernetzung mit Partnern in Europa und Südafrika. Die Zusammenarbeit mit dem National Arts Festival, Noorderzon/Grand Theatre Groningen, Kaserne Basel und Step Afrika! steht beispielhaft für die internationale Vernetzung des Festivals.
Mit der lokalen Adaption des Werks „Soundtrack for Midnight TAMURO“ (21. & 22. August) in Zusammenarbeit mit dem Kunstfestival Kyoto Experiment setzte das Kunstfest Weimar zugleich einen Akzent auf experimentelle künstlerische Formate jenseits etablierter Genregrenzen.
In der Redoute zeigte das Kunstfest eine dreiteilige internationale Gastspielreihe preisgekrönter Theatermacher*innen aus der Republik Moldau, Griechenland und Libanon, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Erinnerung und Vergessen auseinandersetzen und dabei an einem lebendigen Dialog zwischen kollektivem Gedächtnis und Gegenwart arbeiten.
Katharina Germo und Juliane Hahn: „Wir wollten einen Ort schaffen, an dem Kunst und Begegnung zusammenkommen.“
„Unser erster Jahrgang als künstlerische Leitung war geprägt von der Frage, wie wir ein Festival gestalten können, das künstlerisch klar profiliert ist und gleichzeitig unterschiedliche Menschen erreicht“, sagen Katharina Germo und Juliane Hahn. „Wir freuen uns über die Resonanz auf die künstlerischen Arbeiten, aber ebenso über die vielen Begegnungen und Gespräche, die in diesem Jahr entstanden sind. Besonders das Festivalzentrum hat gezeigt, wie wertvoll ein gemeinsamer Ort für ein Festival gerade in der aktuellen Zeit sein kann.“
Mit rund 23.000 Besuchen, einer Ticketauslastung von rund 80 Prozent bei ticketpflichtigen Veranstaltungen und einer hohen Resonanz auf die zahlreichen kostenlosen Angebote des Festivals endet der erste Jahrgang unter der neuen künstlerischen Leitung.
Nach 17 Festivaltagen setzt das Kunstfest Weimar damit einen klaren Schwerpunkt auf internationale zeitgenössische Künste, künstlerische Vielfalt und neue Formen der Begegnung.
21.8.26 • Kunstfest Weimar 2026 eröffnet unter Katharina Germo und Juliane Hahn
Kunstfest Weimar 2026 eröffnet: Erste Festivalausgabe unter Katharina Germo und Juliane Hahn
Weimar, 22. August 2026 – Mit der Open-Air-Performance „RoZéO“ der französischen Kompanie Gratte Ciel im Ilmpark ist das Kunstfest Weimar 2026 am Freitag, 21. August eröffnet worden. Bis zum 6. September stehen rund 100 Veranstaltungen in Weimar und der Region auf dem Programm. Internationale Künstler*innen aus Theater, Tanz, Performance, Musik, Film, Literatur und Bildender Kunst sind zu Gast. Für Katharina Germo und Juliane Hahn ist es die erste Ausgabe als künstlerische Leiterinnen des Kunstfests.
Rund 40 Minuten lang bewegten sich die Artist*innen von Gratte Ciel in bis zu sechs Metern Höhe auf biegsamen Stangen durch den Ilmpark und machten die Landschaft selbst zum Teil der Performance. „RoZéO“ ist am Samstag, 22. August, um 16 und 19 Uhr erneut im Ilmpark zu erleben. Im Anschluss wurden – wetterbedingt im Foyer des Deutschen Nationaltheaters Weimar – das Kunstfest im Beisein der künstlerischen Leitung, des Thüringer Staatssekretärs für Bildung Dr. Bernd Uwe Althaus, des Weimarer Bürgermeisters Ralf Kirsten sowie der Autorin und Musikerin Olivia Wenzel offiziell eröffnet.
Neue Leitung, neue Spielorte
Mit ihrer ersten Festivalausgabe setzen Katharina Germo und Juliane Hahn auf internationale Gegenwartskünste und Arbeiten, die gesellschaftliche und politische Themen aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Das Festival verlässt dabei immer wieder die klassischen Bühnenräume: Zu den Spielorten gehören neben dem Ilmpark unter anderem das Schwanseebad, der August-Frölich-Platz und die Festwiese Apolda. Im Lichthaus Weimar ist das Festivalzentrum eingerichtet – als Anlaufpunkt für Informationen zum Programm und als Ort für Begegnungen während des Festivals.
„Mit dem Programm des Kunstfests feiern wir die lebendige, verbindende Kraft künstlerischen Schaffens und setzen auf Begegnungen und gemeinsam geteiltes Erleben. Gegenwartskunst darf irritieren, Fragen aufwerfen und unterschiedliche Erfahrungen sichtbar machen. Wir möchten Räume schaffen, in denen Neugier, Austausch und Auseinandersetzung möglich werden – und in denen Künstler*innen, Publikum und Stadtgesellschaft miteinander ins Gespräch kommen“, sagen Katharina Germo und Juliane Hahn, künstlerische Leiterinnen des Kunstfests Weimar.
Thüringens Bildungsstaatssekretär Dr. Bernd Uwe Althaus erklärt:
„Das Kunstfest Weimar zeigt, wie offen, vielstimmig und gegenwartsnah Thüringens Kulturlandschaft ist. Es schafft Räume, in denen Menschen Gewohntes hinterfragen, andere Perspektiven ernst nehmen und miteinander im Gespräch bleiben können. Als Bildungsstaatssekretär ist mir dieser Zusammenhang besonders wichtig: Bildung beginnt mit Neugier, und Kunst leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die eigene Sicht zu prüfen und sich ein begründetes Urteil zu bilden. Mein Dank gilt Katharina Germo und Juliane Hahn sowie allen, die dieses Festival mit Sachverstand, Ausdauer und großem Engagement möglich machen.“
Eröffnungsabend mit Tanz, Performance und einem motorisierten Orchester
Im Anschluss an die Eröffnungsreden war am Freitagabend „Maldonne“ nach einer Choreografie von Leïla Ka im ausverkauften Großen Haus des Deutschen Nationaltheater zu erleben. Die Produktion setzt sich mit Weiblichkeit, gesellschaftlichen Zuschreibungen und dem Verhältnis von individueller Freiheit und sozialen Rollen auseinander.
In Apolda wurde am selben Abend die europäische Erstaufführung von „Soundtrack for Midnight TAMURO“ präsentiert. Für das Projekt hat der japanische Künstler Masamitsu Araki ein außergewöhnliches Konzert-Performance für ein motorisiertes Orchester unter freiem Himmel entwickelt: Eine eigens komponierte Suite verbindet Erinnerungen des Künstlers an das Aufwachsen im ländlichen Japan mit Eindrücken aus der lokalen Autotuning-Szene. Die high-end Soundsysteme getunter Fahrzeuge werden zu einem geisterhaften Klangkörper, der den Aufführungsort durch Klang und Bewegung völlig neu erfahrbar macht. Am Samstag, 22. August, findet „Soundtrack for Midnight TAMURO“ um 20.30 Uhr ein zweites Mal auf der Festwiese in Apolda statt. Das kostenlose Busshuttle fährt um 19.45 Uhr an der Haltestelle Atrium/Friedensstraße in Weimar ab.
Am Wochenende: internationale Positionen und ungewöhnliche Spielorte
Am Sonntag, 23. August, gastieren Tanja Krone & Team um 17 Uhr auf dem August-Frölich-Platz mit „Songs of (In)Security“. Für die Arbeit hat Krone Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zu ihrer Wahrnehmung von Sicherheit und Unsicherheit befragt. Aus den Gesprächen ist eine humorvolle Konzert-Performance entstanden, die persönliche Erfahrungen mit Fragen nach Sicherheit, Bedrohung und gesellschaftlichem Zusammenleben verbindet. Der Eintritt ist frei.
Ebenfalls am Sonntag, 23. August, um 19.30 Uhr ist in der Redoute, Ettersburger Straße 61, „Memory Distortion. MIXTAPE“ des moldauischen Kollektivs teatru-spălătorie unter der Leitung der Autorin Nicoleta Esinencu zu sehen. Macht, Propaganda, Erinnern und Schweigen werden zum Ausgangspunkt einer Sound-Performance über die politische Geschichte Osteuropas. „Memory Distortion. MIXTAPE“ ist der erste Teil der dreiteiligen Theatergastspielreihe in der Redoute. Dazu gehören außerdem „96%“ von dem diesjährigen Goethe-Medaillen-Preisträgers Prodromos Tsinikoris am Samstag 29. August und Sonntag, 30. August, jeweils 20 Uhr und „Vier Wände und ein Dach“ von Lina Majdalanie und Rabih Mroué am Donnerstag, 03. September, 20 Uhr.
Kunstfest Weimar 2026
21. August bis 6. September 2026
Rund 100 Veranstaltungen in Weimar und der Region
Weitere Informationen unter www.kunstfest-weimar.de
10.8.26 • Kunstfest Weimar präsentiert »Soundtrack for Midnight TAMURO« von Masamitsu Araki – Europapremiere
Sound-Art-Performance mit motorisiertem Klangkörper in Apolda, Thüringen
Am Eröffnungswochenende des Kunstfest Weimar wird die Festwiese in Apolda zur Bühne für ein außergewöhnliches Klangerlebnis: Mit »Soundtrack for Midnight TAMURO« präsentiert der japanische Künstler Masamitsu Araki eine Open-Air-Konzert-Performance, in der Fahrzeuge mit High-End-Soundanlagen zum musikalischen Ensemble werden. Die Europapremiere findet am Freitag, 21. August 2026 statt, die zweite Vorstellung folgt am Samstag, 22. August.
»Tamuro« bedeutet so viel wie »zusammen abhängen«. Ausgangspunkt der Sound-Komposition sind Erinnerungen an nächtliche Parkplätze in der japanischen Provinz – Orte am Stadtrand, an denen sich Landschaft, Industrie, Tradition und Jugendkultur überschneiden. Es sind Treffpunkte, an denen informelle soziale und kulturelle Räume zwischen den Fahrzeugen entstehen. In einer Atmosphäre zwischen Alltag, Traum und Ausnahmezustand, ländlicher Idylle, Dämmerung und gemischten Gefühlen entdeckt Araki ein besonderes räumlich-klangliches Potenzial: Speziell ausgestattete Autos werden zu einer eigens zusammengestellten Band, die geisterhaft umhercruisend ein nächtliches Konzert gibt.
Im Auftrag des Kunstfest Weimar und in Partnerschaft mit dem Kunstfestival Kyoto Experiment bringt Masamitsu Araki seinen »Soundtrack for Midnight« nach Thüringen. Bei der internationalen Begegnung des Künstlers mit Sound-Enthusiast*innen der regionalen Autoszene entsteht eine neue Fassung des Werks, die er als unkonventionelles Sound-Art-Ereignis für eine sommernächtliche Festwiese im Weimarer Land inszeniert. Fahrzeuge mit individuell verbauten Soundsystemen formieren sich zu einem räumlichen Klangkörper der Sonderklasse, der den Aufführungsort durch Klang und Bewegung völlig neu erfahrbar macht und dabei Erinnerungsorte des Aufwachsens in ländlichen Räumen heraufbeschwört.
ARAKI MASAMITSU (*1981, Yamagata) ist Künstler, Musiker und Sounddesigner. Er lebt und arbeitet in Kyoto. Sein künstlerisches Schaffen bewegt sich an der Schnittstelle von Klangkunst, Performance und Raum. Musik steht im Mittelpunkt seiner Arbeit, wobei er sich die Ränder der Disziplin zum Ausgangspunkt nimmt und sich oft auch auf humorvolle Weise mit dem kreativen Zuhören beschäftigt. Er konstruiert einzigartige Klanglandschaften, für die er Ton, Video, Stimme, ortsspezifische Elemente und Umgebungen einbezieht und unterschiedliche Präsentationsformen wählt, darunter Theaterstücke, Installationen, Performances, Führungen und mehr. In seinen Projekten untersucht er, wie Geräusche, technische Geräte und soziale Situationen zu musikalischen Erfahrungen werden können.
Europapremiere im Rahmen des Kunstfest Weimar 2026:
Soundtrack for Midnight TAMURO
Masamitsu Araki
21. und 22. August 2026, jeweils 20.30 Uhr
Festwiese Apolda
(Busshuttle ab Weimar zum Spielort und zurück)
Video-Installation: Im Festivalzentrum ist vom 21. bis 23. August der im Norden Japans entstandene Prolog (Film) zu »Soundtrack for Midnight TAMURO« zu sehen.
Weitere künstlerische Angebote am Eröffnungswochenende des Kunstfest Weimar:
Gratte Ciel: »RoZéO« (Open-Air Performance)
Leïla Ka: »Maldonne« (Tanz)
Anke Heelemann: »FOTOkiosk« (Installation)
Galerie Eigenheim: »Humor als Waffe« (Ausstellung)
und mehr…
Weitere Informationen zu »Soundtrack for Midnight TAMURO«: www.kunstfest-weimar.de/tamuro
Weitere Informationen zum Programm: www.kunstfest-weimar.de
4.6.26 • Programmveröffentlichung Kunstfest Weimar 2026
Kunstfest Weimar erstmals unter der Leitung von Katharina Germo und Juliane Hahn – Festivalprogramm für 2026 veröffentlicht
Das Kunstfest 2026 findet erstmals unter der Leitung von Katharina Germo und Juliane Hahn statt. Vom 21. August bis zum 6. September präsentiert es ein internationales Programm der Gegenwartskünste aus Theater, Tanz, Performance, Musik, Film, Literatur und Bildender Kunst. Das Festival bespielt dabei neben etablierten Kulturorten auch öffentliche Räume in Weimar und der Region. Im Lichthaus entsteht erstmals seit mehreren Jahren wieder ein Festivalzentrum als zentraler Ort.
„Mit dem Programm des Kunstfestes feiern wir die lebendige, verbindende Kraft künstlerischen Schaffens und setzen auf Begegnungen und gemeinsam geteiltes Erleben“, sagen Katharina Germo und Juliane Hahn.
Den Auftakt bildet die Festivaleröffnung am 21. August mit der Open-Air-Performance „RoZéO“ der französischen Kompanie Gratte Ciel im Ilmpark, bei der die Artist*innen auf sechs Meter hohen biegsamen Stangen über der Landschaft schweben.
Ebenfalls Teil der Eröffnung ist das außergewöhnliche Konzertprojekt „Soundtrack for Midnight TAMURO“ von Masamitsu Araki. Inspiriert von Erinnerungen des Künstlers ans Aufwachsen im ländlichen Raum Japans sowie von der Begegnung mit der Thüringer Autotuning-Szene entsteht eine Suite für ein Ensemble von Fahrzeugen mit getunten Soundanlagen – zu sehen und zu hören an zwei Spätsommernächten auf der Festwiese Apolda.
Zu den weiteren Höhepunkten zählen besondere Orchesterformate sowie die Tanzgastspiele „Izithukuthuku“ aus Johannesburg und „Maldonne“ vom französischen Shootingstar Leïla Ka. Außerdem Teil des Programms: Drei aktuelle Theaterarbeiten aus Chișinău, Thessaloniki und Berlin. Anhand sehr unterschiedlicher künstlerischer Strategien fragen Nicoleta Esinencu, Prodromos Tsinikoris und das libanesische Künstler*innenduo Lina Majdalanie und Rabih Mroué danach, wie sich Macht in das kollektive Gedächtnis einschreibt und wessen Stimmen dabei verloren gehen.
Die Uraufführung einer szenischen Lesung von Franziska Winkler erzählt die Geschichte einer taub-hörenden Familie und von der Unterdrückung der Deutschen Gebärdensprache im Schulsystem der DDR. Gemeinsam mit „Pas Moi“ von Diana Anselmo entsteht ein Schwerpunktwochenende mit und von Tauben Künstler*innen. Beide Veranstaltungen werden in Deutscher Gebärdensprache und deutscher Lautsprache realisiert.
Über das gesamte Festival hinweg erstreckt sich zudem ein generationenübergreifendes Panorama ostdeutscher Stimmen und Erzählungen: die Lesung des Debütromans vom Podcaster Don Pablo Mulemba, Tanja Krone und „Die erste Sicherheitskonferenz des ehemaligen Ostens“, die Pionierin des künstlerischen Aktivismus der DDR Gabriele Stötzer, eine Filmretrospektive zu Thomas Heise sowie das Leipziger Duo Studio Urbanistan, das im Weimarer Schwanseebad deutsch-deutsche Geschichten vom Schwimmenlernen auffächert.
Mit dem Festivalzentrum im Lichthaus entsteht ein zentraler Treffpunkt für Publikum, Künstler*innen und Stadtgesellschaft. Konzerte, Lesungen, Filmabende, Workshops, eine Videoausstellung mit Geschichten ehemaliger Vertragsarbeitender, Angebote für Familien sowie ein Thementag zu lebendiger Erinnerungsarbeit bilden das Programm. Während des Kunstfests bietet das Festivalzentrum Gelegenheit zum Austausch und zum Verweilen in entspannter Atmosphäre.
Das vollständige Programm des Kunstfest Weimar 2026 ist ab sofort veröffentlicht. Der Vorverkauf hat begonnen.
Pressebilder
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»Nach der Bahn die Wende« Studio Urbanistan © Candy Welz
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»Nach der Bahn die Wende« Studio Urbanistan © Candy Welz
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»Nach der Bahn die Wende« Studio Urbanistan © Candy Welz
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»Nach der Bahn die Wende« Studio Urbanistan © Candy Welz
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»Nach der Bahn die Wende« Studio Urbanistan © Candy Welz
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»Nach der Bahn die Wende« Studio Urbanistan © Candy Welz
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»Vier Wände und ein Dach (Four Walls and a Roof)« Lina Majdalanie & Rabih Mroué © Thomas Müller
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»Vier Wände und ein Dach (Four Walls and a Roof)« Lina Majdalanie & Rabih Mroué © Thomas Müller
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»Vier Wände und ein Dach (Four Walls and a Roof)« Lina Majdalanie & Rabih Mroué © Thomas Müller
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»Vier Wände und ein Dach (Four Walls and a Roof)« Lina Majdalanie & Rabih Mroué © Thomas Müller
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»Vier Wände und ein Dach (Four Walls and a Roof)« Lina Majdalanie & Rabih Mroué © Thomas Müller
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»Vier Wände und ein Dach (Four Walls and a Roof)« Lina Majdalanie & Rabih Mroué © Thomas Müller
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»Die kleinste Gabel der Welt« Das Büro mit dem lustigen Namen © Candy Welz
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»Die kleinste Gabel der Welt« Das Büro mit dem lustigen Namen © Candy Welz
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»Die kleinste Gabel der Welt« Das Büro mit dem lustigen Namen © Candy Welz
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»Das Brennen der Worte im Mund« Gabriele Stötzer & EFIM © Thomas Müller
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»Das Brennen der Worte im Mund« Gabriele Stötzer & EFIM © Thomas Müller
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»Das Brennen der Worte im Mund« Gabriele Stötzer & EFIM © Thomas Müller
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»Izithukuthuku« VAP, Vusi Mdoyi, Phala Ookeditse Phala © Candy Welz
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»Izithukuthuku« VAP, Vusi Mdoyi, Phala Ookeditse Phala © Candy Welz
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»Izithukuthuku« VAP, Vusi Mdoyi, Phala Ookeditse Phala © Candy Welz
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»Izithukuthuku« VAP, Vusi Mdoyi, Phala Ookeditse Phala © Candy Welz
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»Izithukuthuku« VAP, Vusi Mdoyi, Phala Ookeditse Phala © Candy Welz
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»Izithukuthuku« VAP, Vusi Mdoyi, Phala Ookeditse Phala © Candy Welz
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»96 %« Prodromos Tsinikoris © Thomas Müller
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»96 %« Prodromos Tsinikoris © Thomas Müller
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»96 %« Prodromos Tsinikoris © Thomas Müller
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»96 %« Prodromos Tsinikoris © Thomas Müller
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»96 %« Prodromos Tsinikoris © Thomas Müller
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»96 %« Prodromos Tsinikoris © Thomas Müller
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»96 %« Prodromos Tsinikoris © Thomas Müller
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»96 %« Prodromos Tsinikoris © Thomas Müller
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»Pas Moi« Diana Anselmso © Candy Welz
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»Pas Moi« Diana Anselmso © Candy Welz
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»Pas Moi« Diana Anselmso © Candy Welz
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»Pas Moi« Diana Anselmso © Candy Welz
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»Pas Moi« Diana Anselmso © Candy Welz
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»Die Planeten« © Thomas Müller
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»Die Planeten« © Thomas Müller
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»Die Planeten« © Thomas Müller
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»Die Planeten« © Thomas Müller
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»Die Planeten« © Thomas Müller
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Jazzmeile © Candy Welz
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Jazzmeile © Candy Welz
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Jazzmeile © Candy Welz
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Festivalzentrum / Jazzmeile © Candy Welz
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AUSBRECHEN Stéphanie Mwamba © Thomas Müller
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AUSBRECHEN Stéphanie Mwamba © Thomas Müller
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AUSBRECHEN Hana Umeda © Candy Welz
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AUSBRECHEN Hana Umeda © Candy Welz
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AUSBRECHEN Islam Elarabi © Candy Welz
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AUSBRECHEN Islam Elarabi © Candy Welz
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Lesung mit Petra Hartung »Christa Wolf: Von Kindheitsmuster bis August« © Candy Welz
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Kneipenchor Weimar © Candy Welz
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Stadtspaziergang »Auf den Spuren der Vertragsarbeit in Weimar« © Thomas Müller
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Stadtspaziergang »Auf den Spuren der Vertragsarbeit in Weimar« © Thomas Müller
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Stadtspaziergang »Auf den Spuren der Vertragsarbeit in Weimar« © Thomas Müller
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Stadtspaziergang »Auf den Spuren der Vertragsarbeit in Weimar« © Thomas Müller
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»Frei_Spiel X – Das große Ganze« Junge Deutsche Philharmonie & She She Pop © Candy Welz
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»Frei_Spiel X – Das große Ganze« Junge Deutsche Philharmonie & She She Pop © Candy Welz
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»Frei_Spiel X – Das große Ganze« Junge Deutsche Philharmonie & She She Pop © Candy Welz
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»Frei_Spiel X – Das große Ganze« Junge Deutsche Philharmonie & She She Pop © Candy Welz
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»Frei_Spiel X – Das große Ganze« Junge Deutsche Philharmonie & She She Pop © Candy Welz
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»Songs of (In)Security« Tanja Krone & Band © Thomas Müller
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»Songs of (In)Security« Tanja Krone & Band © Thomas Müller
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»Songs of (In)Security« Tanja Krone & Band © Thomas Müller
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»Memory Distortion. MIXTAPE « Nicoleta Esinencu & teatru-spălătorie © Thomas Müller
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»Memory Distortion. MIXTAPE « Nicoleta Esinencu & teatru-spălătorie © Thomas Müller
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»Memory Distortion. MIXTAPE « Nicoleta Esinencu & teatru-spălătorie © Thomas Müller
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Brunch mit der Festivalleitung © Thomas Müller
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»Maldonne« Leïla Ka © Candy Welz
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»Maldonne« Leïla Ka © Candy Welz
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»Maldonne« Leïla Ka © Candy Welz
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»Maldonne« Leïla Ka © Candy Welz
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»Soundtrack for Midnight TAMURO« Masamitsu Araki © Thomas Müller
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»Soundtrack for Midnight TAMURO« Masamitsu Araki © Thomas Müller
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»Soundtrack for Midnight TAMURO« Masamitsu Araki © Thomas Müller
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»Soundtrack for Midnight TAMURO« Masamitsu Araki © Thomas Müller
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»Soundtrack for Midnight TAMURO« Masamitsu Araki © Thomas Müller
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»Soundtrack for Midnight TAMURO« Masamitsu Araki © Thomas Müller
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»Soundtrack for Midnight TAMURO« Masamitsu Araki © Thomas Müller
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»RoZéO« Gratte Ciel © Candy Welz
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»RoZéO« Gratte Ciel © Candy Welz
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»RoZéO« Gratte Ciel © Candy Welz
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»RoZéO« Gratte Ciel © Candy Welz
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»RoZéO« Gratte Ciel © Candy Welz
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»RoZéO« Gratte Ciel © Candy Welz
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»RoZéO« Gratte Ciel © Candy Welz
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FOTOkiosk © Thomas Müller
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FOTOkiosk © Candy Welz
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Austellung »See my Story. Copyright by Madgermanes« © Thomas Müller
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Austellung »See my Story. Copyright by Madgermanes« © Thomas Müller
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Austellung »See my Story. Copyright by Madgermanes« © Thomas Müller
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Austellungseröffnung »See my Story. Copyright by Madgermanes« © Thomas Müller
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»Juhu. Kontrollverlust.« Gaswerk Weimar © Candy Welz
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»Juhu. Kontrollverlust.« Gaswerk Weimar © Candy Welz
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