Lina Majdalanie & Rabih Mroué: Four Walls and a Roof
Ein scharfsinniger Theaterabend über Exil und Gesinnungsfreiheit
1947 wurde Bertolt Brecht, der vor dem NS-Regime in die USA geflohen war, vom »Komitee für unamerikanische Umtriebe« verhört. Mit scharfsinnigem Humor, kreativen Abschweifungen und Musik von Hanns Eisler beleuchten das libanesische Duo Majdalanie und Mroué die Protokolle des denkwürdigen Verhörs, in dem sich Brecht nicht frei äußern durfte, und bringen diese in einen Dialog mit eigenen biografischen Erfahrungen und einer erweiterten Reflexion des Daseins im Exil. »Four Walls and a Roof« handelt von ideologischer Verwirrung, Zusammenstößen konträrer Haltungen und von Zuflucht in einem unauffindbaren Anderswo. In der Auseinandersetzung mit den Aussagen und Werken Brechts hallen aktuelle politische und gesellschaftliche Themen wider, ebenso wie Fragen nach dem Umgang mit Einschränkungen der Meinungs- und Kunstfreiheit. Jenseits vorgefertigter Urteile haben Majdalanie und Mroué – begleitet von Henrik Kairies am Klavier – aus Text- und Bildmontagen einen inspirierenden Theaterabend geschaffen, der zum Nachdenken anregt.
»Four Walls and a Roof« ist Teil des Schwerpunktes Theater. Gemeinsam mit → »Memory Distortion. MIXTAPE« und → »96 %« ist die Veranstaltung im → Kombi-Ticket erhältlich.
- Drehbuch und Regie: Lina Majdalanie and Rabih Mroué
- Performance: Henrik Kairies, Lina Majdalanie, Rabih Mroué
- Dramaturgie: Sandra Noeth
- Technische Leitung: Thomas Köppel
- Weitere Musik: Henrik Kairies
- Alle Lieder sind komponiert von Hans Eisler und geschrieben von Bertolt Brecht.
- Dank an: Bertolt-Brecht Archiv, Julia Hartung, Yvonne Büdenhölzer, CENTQUATRE-PARIS, Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt, Joana Hadjithomas, Khalil Joreigeä, Urs Koerner, Nikolaus Müller-Scholl, Ludmila Pogodina, Walid Raad, Ivan Txaparro, Anna Wagner, Maximilian Zahn, Andrei Zavalei
- Koproduktion: Festival d'Automne à Paris, CENTQUATRE-PARIS, Berliner Festspiele im Rahmen des Festivals „Performing Exiles" Berlin, HAU Hebbel am Ufer Berlin, Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt, Residenz am Schauspiel Leipzig, Kampnagel Internationale Kulturfabrik Hamburg, Kunstenfestivaldesarts Brüssel, Forum Freies Theater Düsseldorf
- Gefördert im Rahmen der Allianz Internationaler Produktionshäuser durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.
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Do 3.9. • 20:00
Diese Veranstaltung ist im »Kombi-Ticket Theater« enthalten (20% Ermäßigung). -> Zur Kombi-Ticket Buchung
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Englisch mit deutschen Untertiteln
Rollstuhlplätze, Induktionsschleife
Hinweis zu Inhalten und sensorischen Reizen
laute Knallgeräusche
- Drehbuch und Regie: Lina Majdalanie and Rabih Mroué
- Performance: Henrik Kairies, Lina Majdalanie, Rabih Mroué
- Dramaturgie: Sandra Noeth
- Technische Leitung: Thomas Köppel
- Weitere Musik: Henrik Kairies
- Alle Lieder sind komponiert von Hans Eisler und geschrieben von Bertolt Brecht.
- Dank an: Bertolt-Brecht Archiv, Julia Hartung, Yvonne Büdenhölzer, CENTQUATRE-PARIS, Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt, Joana Hadjithomas, Khalil Joreigeä, Urs Koerner, Nikolaus Müller-Scholl, Ludmila Pogodina, Walid Raad, Ivan Txaparro, Anna Wagner, Maximilian Zahn, Andrei Zavalei
- Koproduktion: Festival d'Automne à Paris, CENTQUATRE-PARIS, Berliner Festspiele im Rahmen des Festivals „Performing Exiles" Berlin, HAU Hebbel am Ufer Berlin, Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt, Residenz am Schauspiel Leipzig, Kampnagel Internationale Kulturfabrik Hamburg, Kunstenfestivaldesarts Brüssel, Forum Freies Theater Düsseldorf
- Gefördert im Rahmen der Allianz Internationaler Produktionshäuser durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.